Herzlich willkommen auf der Seite der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Lukas Nürnberg.

 

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LIEBE GEMEINDE,

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona Virus sind alle Veranstaltungen und Gottesdienste abgesagt.

Das bedauern wir sehr. Jedoch gilt es jetzt, jeden Einzelnen zu schützen.

Dennoch begleiten wir Sie in unseren Gebeten. Um kurz vor 19 Uhr läuten die Glocken von St. Lukas. Wenn Sie mögen dann stellen Sie doch eine Kerze in ihr Fenster, verbunden mit einem Gebet (z. B. das Vater Unser oder ein paar freie Worte). Zudem können Sie jeden Tag ab 19 Uhr einen kleinen Tagesimpuls auf unserem Anrufbeantworter unter 0911 51 24 69 hören.

Falls Sie Unterstützung benötigen, jemanden zum Reden brauchen oder einen Gebetswunsch äußern möchten, dann sind wir für Sie per Mail und telefonisch im Pfarramt unter 0911 51 24 69 erreichbar. Das Seelsorgetelefon des Dekanates erreichen Sie von 9-17 Uhr unter 0911 2 14 14 14.

Gottesdienste und Informationen der evangelischen Kirche in Bayern bzw. Deutschland können Sie hier aufrufen: 

http://www.rundfunk.evangelisch.de

http://www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/pressemitteilung-12-03-2020-01.php

 

Bitte bleiben Sie behütet und gesund bis wir uns Wiedersehen. Gottes Segen.

Ihr Team von St. Lukas

Jahreslosung 2020:

>> Ich glaube; hilf meinem Unglauben! <<

(Markus 9, 24)

 

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Worte von Pfarrer Dr. Martin Staebler

Liebe Gemeindeglieder von St. Lukas!

Die Bundesregierung und die Länder haben am 16.03.2020 gemeinsame Maßnahmen vereinbart, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Darin heißt es unter anderem:

3. Weitere Verbote:

  • Weiter haben sich die Bundesregierung und die Länder darauf geeinigt Folgendes zu verbieten:

Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen

  • Zusammenkünfte in Kirchen … und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“

Wir bitten alle Mitglieder unserer Kirche und alle, die in diesen Tagen in unseren Kirchen Trost und Hoffnung suchen, um Verständnis für die nun zu treffenden Maßnahmen und rufen zu Vorsicht und Achtsamkeit auf. Wir bedauern die Maßnahmen sehr, aber sie sind für den Schutz des Lebens aller nötig; besonders aber im Hinblick auf die Menschen, für die das Corona-Virus eine erhöhte Gefahr für Gesundheit und Leben bedeutet.

Wir bedauern es sehr, dass es auf alle Fälle bis zum 19. April keine gottesdienstliche Feiern in unseren Kirchen geben wird. Wir suchen nach Möglichkeiten, den spirituellen Bedürfnissen unserer Gemeindeglieder gerade in der Karwoche und zu Ostern auf andere Weise zu entsprechen.

Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm hat am Sonntag, den 15.März in seiner Kanzelabkündigung geschrieben:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?

Sowohl in den Leitungsentscheidungen auf allen Ebenen unserer Kirche als auch im persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.

Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.

Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

Wir bitten alle Mitglieder unserer Kirche und alle, die in diesen Tagen in unseren Kirchen Trost und Hoffnung suchen, um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und rufen zu Vorsicht und Achtsamkeit auf. Wir bedauern die Maßnahmen sehr, aber sie sind für den Schutz des Lebens aller nötig; besonders aber im Hinblick auf die Menschen, für die das Corona-Virus eine erhöhte Gefahr für Gesundheit und Leben bedeutet.

Auf dieser Grundlage richten Landesbischof Dr. Bedford-Strohm und alle Regionalbischöf*innen dinglichste Empfehlungen an alle Kirchengemeinden und Einrichtungen unserer Landeskirche.

Pfarrer Dr. Martin Staebler


Das war...